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Blackwork

In seiner klassischen Form ist das Tribal Tattoo nicht figurativ und akzentuiert die Anatomie bestimmter Körperteile durch rundende Einkreisungen und zentrumsfixierte Musterungen. Es gibt viele Möglichkeiten, um ein schlichtes Tribal attraktiv zu gestalten. Effektvoll sind auf jeden Fall plastisch wirkende Tribals, deren Struktur an den Körper angepasst ist und somit Rundungen durch geschickte Schattierungen unterstreicht oder auch vermindert. Typischerweise werden Muskeln bei Armen umrandet und in ein glorreiches Zentrum gerückt. Mit der richtigen Schattierungstechnik entfaltet sich die Magie des Tribals auf dem Körper und macht praktisch alles möglich. Auffallend ästhetisch sind leicht abgewandelte Tribals, deren Formen auf dem Körper wie in Stein gemeißelt wirken oder deren Musterung im Negativ gestaltet sind. In jedem Fall wichtig ist, herauszufinden, ob dichte oder luftige, spitze oder runde Tribals bevorzugt werden. Diese können dann auch im pazifischen Look daherkommen, dessen Ursprünge in Polynesien liegen (u. a. Neuseeland, Hawaii und Samoa) und im Malaiischen Archipel (u. a. Borneo und Papua Neuguinea). Die pazifische Tattookunst wurzelt in den Traditionen der Inselbewohner und bietet unendliche Möglichkeiten der Gestaltung. Von großen schwarzen Flächen über kleine grafische Muster bis hin zur modernen Variante, in der mit Schattierungen gespielt wird, ist alles möglich. Da pazifische Tattoos im Grunde genommen Stammestätowierungen sind, die gemacht werden, um einen Lebensabschnitt oder eine Familiengeschichte zu erzählen, bedienen wir uns dieser Kunstform lediglich als Inspirationsquelle, ohne die bedeutungsvollen Symbole direkt abzukupfern, denn da eine direkte Übernahme der historischen Signen einer Beleidigung der Kultur der ursprünglichen Völker gleichkommen würde. Eine weitere Variation ist aus dem indischen Raum inspiriert, wo die Tradition der Henna-Bemalung, dem sogennanten Mehndi, vorherrscht. Der filigrane Stil mit oft floralen Designs verströmt Leichtigkeit und lässt sich sehr schön und körperangepasst tätowieren. Eine letzte Untergruppe der klassischen Tribals kann in Tätowierungen im Haida-Stil gefunden werden. Die Formen der Haida-Designs sind an die Körperbemalung der nordamerikanischen Haida-Indianer angelehnt und zumeist in schwarz-rot gehalten. Sie verkörpern meist Tiere, Gegenstände aus dem Lebensraum der Haida-Indianer, sowie auch auch gute und böse Geister.

Dotwork

Die plastisch wirkende Punktetechnik des Dotworks steht in Verbindung mit der Kunst des Blackworks, aber auch der Tribaltechnik, welche beide die 2D-Fläche der Haut plastisch hervortreten lassen können und somit eine dritte Ebene hervorbringen. Dabei wird mit Dotwork beinahe ausschliesslich mit Punkten gearbeitet und nur selten Linien verwendet. Vor allem grafische Designs und Mandalas geniessen dabei den Vorzug, da diese durch die Technik ihre dreidimensionale Wirkung optimal entfalten können. Natürlich kann jedoch jedes Motiv von dieser Technik profitieren und zur Anwendung kommen, womit sich unendlich viele Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung eröffnen.

Realistic Black & Grey

Die realitätsgetreue Abbildung von Motiven auf der nackten Haut löst eine wohl nie endende Faszination in der Welt der Tätowierungen aus. Der realistische Stil bedient sich der Fotographie und lässt sich durch nichts anderes als das Objekt in der Natur selbst inspirieren. Angefangen bei Pflanzen und Blumen über Tiere bis hin zu Porträts eines geliebten Menschen sind hier keine Grenzen gesetzt. Alles, was in unserer Welt und Umwelt eng mit uns verbunden ist, kann realistisch tätowiert werden. So kann die Liebe zur Musik durch das persönliche Musikinstrument auf dem Körper illustriert werden oder ein Motorteil ihren Platz auf dem Bizeps des Autofanatikers finden. Auch vorgelegte Wunschbilder können hierbei identisch übernommen werden, wobei die Möglichkeit besteht, das gewählte Sujet in Graustufen abzusetzen oder es in Farbe zu gestalten. Wichtig ist dabei zu wissen, dass eine Tätowierung stets nur so gut sein kann wie das vorgelegte Original. Daher ist es von Relevanz, dass die Vorlage möglichst präzise und in einer hohen Auflösung daherkommt und bestenfalls auf Fotopapier gedruckt ist.

Portraits

Die realitätsgetreue Abbildung von Motiven auf der nackten Haut löst eine wohl nie endende Faszination in der Welt der Tätowierungen aus. Der realistische Stil bedient sich der Fotographie und lässt sich durch nichts anderes als das Objekt in der Natur selbst inspirieren. Angefangen bei Pflanzen und Blumen über Tiere bis hin zu Porträts eines geliebten Menschen sind hier keine Grenzen gesetzt. Alles, was in unserer Welt und Umwelt eng mit uns verbunden ist, kann realistisch tätowiert werden. So kann die Liebe zur Musik durch das persönliche Musikinstrument auf dem Körper illustriert werden oder ein Motorteil ihren Platz auf dem Bizeps des Autofanatikers finden. Auch vorgelegte Wunschbilder können hierbei identisch übernommen werden, wobei die Möglichkeit besteht, das gewählte Sujet in Graustufen abzusetzen oder es in Farbe zu gestalten. Wichtig ist dabei zu wissen, dass eine Tätowierung stets nur so gut sein kann wie das vorgelegte Original. Daher ist es von Relevanz, dass die Vorlage möglichst präzise und in einer hohen Auflösung daherkommt und bestenfalls auf Fotopapier gedruckt ist.

Watercolor / Aquarell

Dieser einst avantgardistische Stil hat die abstrakte Kunst auf den Körper gebracht. Erst vor einigen Jahren fingen die ersten Tätowierer damit an, den Körper tatsächlich als Leinwand zu nutzen und tätowierten, um Kunst zu schaffen. Mittlerweile gibt es unzählige Künstler, die diesem Stil zuzuordnen sind und somit natürlich endlose Möglichkeiten der Motivgestaltung.

Neo-Traditional

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich westlich-traditionelle Tattoos. Diese wurden ursprünglich von Seefahrern aus Übersee mitgebracht und zeigten auf welchem Schiff der Weitgereiste ausgefahren war oder welche Wünsche und Sehnsüchte die Matrosen mit sich auf die Reise brachten. Die Motive illustrieren daher das begehrte Pin-Up-Girl, exotische Palmen, Anker, Segelschiffe, verschiedene Tiermotive oder das klassische Herzmotiv, welches den Namen der vermissten Liebe umrahmt. Nicht nur die Motive sondern auch die kräftigen Farben und Konturen der Outlines solcher Motive lösen auch heute noch ihre Faszination aus. Dabei kann die expressive Stilart mittlerweile nahezu jedes Motiv umsetzen. Die farbkräftigen Tattoos mit ihren dicken Umrandungen erfuhren mit der New-School Bewegung eine erste revolutionäre Umgestaltung. Das dabei entstandene Kunstprodukt tut dem Original an Intensität in nichts Abbruch, wirkt jedoch meist freier arrangiert, detaillierter und ist somit um einiges anspruchsvoller zu gestalten. Favorisiert werden auf dieser Linie Motive, welche sich dem Dunklen und Morbiden annähern und düstere Themen aufnehmen. Dabei entstehen teilweise auch interessante Mischformen, welche andere Stilarten involvieren.

Scripts

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und dennoch gibt es manchmal Worte, die in ihrer Bedeutung so vielfältig sind, dass sie für uns persönlich mehr als tausend Bilder ausdrücken. In diesem Fall ist es Zeit für das Lettering von Engl. „letter“, was Buchstabe bedeutet. Das Beschriften des Körpers kann dabei von einzelnen Buchstaben bis zu ganzen Textauszügen reichen. Der Gestaltung der Schriftzüge sind dabei keine Grenzen gesetzt. Unendlich viele Schriftarten können hierbei stilvoll inszeniert und auch mit Bildern in Zusammenhang gesetzt werden. Um die passende Schrift für sich persönlich zu finden, empfehlen sich dabei Font-Seiten. Klassischerweise findet man auch Bildunterschriften, welche in einem Traditional Banderolen mit Illustrationen ergänzen oder diese womöglich hinterfragen. Ein interessant gestalteter Schriftzug kann jedoch auch durchaus für sich alleine stehen und seine Wirkung entfalten.

Tribal

In seiner klassischen Form ist das Tribal Tattoo nicht figurativ und akzentuiert die Anatomie bestimmter Körperteile durch rundende Einkreisungen und zentrumsfixierte Musterungen. Es gibt viele Möglichkeiten, um ein schlichtes Tribal attraktiv zu ges

Japanese

Der asiatische Stil kommt in einer Dreierformation daher. Die Tattookunst differenziert zwischen dem japanischen, chinesischen und orientalischen Stil. Die Basis der chinesischen und japanischen Tätowierung bilden die Erzählungen der 108 Suikoden. Dieser traditionelle Roman wurde erstmals um das 14. Jahrhunderts in China veröffentlicht und handelt von 108 ehrwürdigen Banditen. Die erste japanische Übersetzung von 1805 wurde in der Edo Zeit als großer Erfolg gefeiert. Dabei erstellten die Künstler Kuniyoshi und Yoshitoshi Farbholzschnitte auf Basis dieser Geschichten, die noch heute als Referenz dienen. Die klare Motivstruktur, welche aus einem Hauptmotiv und einem Hintergrund aufgebaut ist, verleiht den Bildern bis heute ihre ikonische Wirkung. Dabei lassen sich der chinesische und japanische Stil ebenfalls aufgrund von Traditionshintergründen differenzieren. Während die kulturellen Bildinhalte wie Geisha, Samurai oder Hannya ausschliesslich der japanischen Mythologie vorbehalten sind, unterscheiden sich die chinesische Kunstform durch Modernität. Die chinesischen Tattoos basieren nicht auf den traditionellen Farbholzschnitten und sind somit durch einen freieren und teilweise expressiveren Ausdruck gekennzeichnet. Als weitere traditionelle Form der Tätowierung aus dem asiatischen Raum können orientalische Tätowierungen bezeichnet werden. Die Bildsprache, welche hierbei mit Buddhas Hand, Vajra und Mandalas arbeitet, stammt vorwiegend aus dem Tibet und dem indischen Raum.

Chicano

Der Chicano Stil verbindet die Kunst des Letterings mit einem in schwarz und grau gehaltenen Realismus. Die realistische Darstellung kann verschiedene Elemente umfassen wie Diamanten, schöne Frauen oder Geldscheine, wobei klassischerweise die Dollarrose dargestellt wird. Hauptsächlich werden jedoch dem ursprünglich aus der Gangkultur stammenden Stil christliche Elemente zugeteilt. Die in schwarz grau gehaltenen Kreuz- aber auch Christusmotive erfreuen sich wegen ihrer Schlichtheit, Klarheit und zugleich mystisch anmutenden Art grosser Beliebtheit.